Es gibt mehrere ernstzunehmende OnlyFans Alternativen, darunter MALOUM, Fansly, MYM, Fanvue und 4based. Welche zu dir passt, hängt vor allem davon ab, wie du neue Fans findest, wo dein Publikum sitzt und welche Inhalte du anbietest.
Kurz gesagt: Wenn du im deutschsprachigen Raum arbeitest und nicht jeden einzelnen Fan selbst über Social Media holen willst, lohnt sich ein Blick auf MALOUM. Die Plattform sitzt in Wien, unterliegt der DSGVO und hat einen eigenen Entdecken-Feed, über den Fans neue Creator finden. Für ein französischsprachiges Publikum ist MYM interessant, für einen algorithmischen Feed mit internationaler Reichweite Fansly.
OnlyFans hat die Creator Economy groß gemacht und funktioniert für viele Creator nach wie vor. Trotzdem suchen immer mehr nach einer zweiten oder neuen Plattform, sei es wegen der Reichweite, der Zielgruppe oder weil sie nicht von einer einzigen Plattform abhängig sein wollen. In diesem Vergleich erfährst du, worauf es bei der Wahl ankommt und wie sich die bekanntesten Plattformen unterscheiden. Stand: Oktober 2026.
Die wichtigste Frage ist, woher deine neuen Fans kommen sollen. Auf manchen Plattformen bringst du praktisch jeden Fan selbst mit, auf anderen hilft dir ein interner Feed dabei, gefunden zu werden. Diese Punkte solltest du vergleichen, bevor du dich entscheidest:
MALOUM ist eine europäische Abo-Plattform für Creator, betrieben von der neolime GmbH in Wien. Der größte Unterschied zu OnlyFans liegt darin, wie Fans dich finden.
Auf OnlyFans gibt es keinen Entdecken-Feed und keine Seite zum Stöbern. Eingeloggte Fans haben nur eine einfache Suche, deshalb bringst du die meisten neuen Abonnenten dort selbst über Social Media mit. MALOUM hat einen eigenen Entdecken-Feed, in dem Fans neue Creator nach ihren Interessen finden. Dazu kommen Kategorien wie Paare und ein Bereich für Creator aus Deutschland. Dein Social-Media-Traffic bleibt wichtig, aber er ist nicht mehr die einzige Quelle für neue Fans.
Auf MALOUM verdienst du über Abonnements, Pay-per-View-Inhalte, Trinkgelder und Direktnachrichten mit deinen Fans. Im Dashboard siehst du, welche Inhalte gut ankommen. Die Plattform ist offen für alle Nischen.
Weil MALOUM in Österreich sitzt, gilt für deine Daten und die deiner Fans die Datenschutz-Grundverordnung. Zuständige Aufsichtsbehörde ist die österreichische Datenschutzbehörde. Wer mehr über das Unternehmen und die Sicherheit wissen will, findet die Antworten in unserem Artikel Ist MALOUM seriös?.
Fans bezahlen auf MALOUM mit PayPal, Kreditkarte, Apple Pay oder Google Pay. In einzelnen Ländern kommen lokale Methoden dazu, etwa iDEAL in den Niederlanden, Bancontact in Belgien und Paysafecard in Deutschland.
Der Support antwortet auf Deutsch und Englisch. Für Creator aus Deutschland, Österreich und der Schweiz fällt damit eine Hürde weg, die bei rein englischsprachigen Plattformen oft bleibt.
Einen direkten Vergleich der beiden Plattformen Punkt für Punkt findest du auf unserer Seite MALOUM vs OnlyFans.
Neben MALOUM gibt es einige Plattformen, die für Creator aus dem deutschsprachigen Raum infrage kommen. Jede hat ihre eigene Stärke, und keine passt für alle gleich gut.
Fansly ähnelt OnlyFans im Aufbau, setzt aber stärker auf Entdecken. Laut eigenem Help Center gibt es eine For You Page, eine Discovery-Seite und Hashtags, über die Fans neue Creator finden. Betrieben wird Fansly von einem Unternehmen in den USA, abgerechnet wird in US-Dollar. Für Creator mit internationalem, englischsprachigem Publikum ist das eine echte Option. MALOUM unterscheidet sich vor allem durch den Sitz in der EU mit DSGVO, Support auf Deutsch und Zahlungsmethoden, die Fans in Europa kennen. Welche Plattformen Creator als Ersatz für Fansly in Betracht ziehen, haben wir in unserem Überblick zu Fansly Alternativen gesammelt, und wie sich die beiden Feeds unterscheiden, zeigt unser Vergleich von MALOUM Discovery und dem Fansly For You Feed.
MYM kommt aus Frankreich und ist dort sehr stark. Nach eigenen Angaben auf der Unternehmensseite hat die Plattform 19 Millionen Nutzer und 220.000 zertifizierte Creator. Wenn dein Publikum vor allem französischsprachig ist, ist MYM naheliegend. Wenn du mehrere Plattformen nutzt, prüfe bei jeder die Regeln zur Werbung für andere Seiten, bevor du zwischen ihnen verlinkst.
Fanvue sitzt in London und hat sich stark auf KI-Creator ausgerichtet. Wer mit KI-generierten Inhalten oder virtuellen Personas arbeitet, findet dort entsprechende Werkzeuge.
4based wird oft mit MALOUM verglichen, vor allem von Creatorn in Deutschland. Wenn du beide vergleichst, achte vor allem auf Entdecken, Zahlungsmethoden für deine Fans und den Support.
Patreon ist vor allem für Künstler, Podcaster und Autoren bekannt. Inhalte für Erwachsene sind dort nur in einer eigenen Kategorie hinter der Paywall erlaubt. Für Adult-Creator ist Patreon deshalb meist nur eine Ergänzung.
Wenn dir Datenschutz in der EU besonders wichtig ist, lohnt sich auch unser Artikel über OnlyFans Alternativen in Europa, der sich ganz auf europäische Plattformen konzentriert.
Nein. Du musst dich nicht für eine Seite entscheiden. Viele Creator nutzen MALOUM zusätzlich zu OnlyFans oder einer anderen Plattform, um ihre Einnahmen auf mehrere Standbeine zu stellen und neue Fans zu erreichen, die sie über Social Media allein nicht finden würden.
Der Einstieg ist überschaubar:
Eine ausführliche Anleitung für die ersten Wochen findest du in unserem Fahrplan für den Start auf MALOUM.
Wenn du es ausprobieren willst, kannst du dich hier kostenlos bei MALOUM registrieren und dein Profil noch heute einrichten.

Ja. MALOUM ist eine Abo-Plattform für Creator mit Sitz in Wien und richtet sich stark an den deutschsprachigen Raum. Die Plattform unterliegt der DSGVO, der Support antwortet auf Deutsch und Englisch, und Fans können unter anderem mit PayPal, Kreditkarte, Apple Pay und Google Pay bezahlen.
Zu den bekanntesten Seiten wie OnlyFans gehören MALOUM, Fansly, MYM, Fanvue und 4based. Fansly und MALOUM helfen Fans mit einem eigenen Feed, neue Creator zu entdecken, MYM ist vor allem in Frankreich stark, und Fanvue konzentriert sich auf KI-Creator.
Das hängt davon ab, wo dein Publikum sitzt und wie du neue Fans gewinnen willst. Für Creator im deutschsprachigen Raum, die auch auf der Plattform selbst gefunden werden möchten, ist MALOUM eine naheliegende Wahl, für ein französischsprachiges Publikum eher MYM.
Ja. Viele Creator nutzen mehrere Plattformen parallel, um ihre Einnahmen breiter aufzustellen. MALOUM lässt sich gut als zusätzliche Plattform neben OnlyFans betreiben, und über den Entdecken-Feed erreichst du dort auch Fans, die dich noch nicht kennen.
MALOUM wird von der neolime GmbH in Wien betrieben und unterliegt als europäisches Unternehmen der DSGVO, beaufsichtigt von der österreichischen Datenschutzbehörde. Creator müssen ihre Identität mit einem Ausweis verifizieren, bevor sie Inhalte hochladen können.